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Erntedankgottesdienst – Jung und Alt gemeinsam 

2. Oktober 2026 in kurz notiert

Es sind oft die kleinen Begegnungen, die lange in Erinnerung bleiben.

Zu unserem Erntedankgottesdienst durften wir wieder die Kinder der St. Nikolaus Kita bei uns begrüßen. Zwischen unseren Bewohnerinnen und Bewohnern und den Kindern ist mittlerweile eine schöne Verbindung entstanden. Immer wieder treffen sich Jung und Alt, singen gemeinsam, spielen, erzählen und verbringen einfach Zeit miteinander.

Auch unser Erntedankgottesdienst wurde auf diese besondere Weise gemeinsam gefeiert. Die Kinder waren mittendrin und gestalteten den Gottesdienst gemeinsam mit unseren Bewohnerinnen und Bewohnern. Besonders schön war, dass sowohl die Kinder als auch eine Bewohnerin die Fürbitten vorlesen durften.

Man konnte dabei beobachten, wie aufmerksam die Kinder waren und wie sehr sich unsere Bewohnerinnen und Bewohner über ihre Anwesenheit freuten.

Und dann gab es zum Abschluss noch eine ganz besondere Überraschung: Die Kinder hatten für unsere Bewohnerinnen und Bewohner Bilder gemalt. Jedes Kind hatte sich Gedanken gemacht und ein kleines Kunstwerk mitgebracht. Die Bilder durften anschließend mit auf die Zimmer genommen werden.

So hängt nun bei dem einen oder anderen Bewohner ein buntes Bild an der Wand und erinnert immer wieder an diesen schönen gemeinsamen Vormittag.

Ein kleines Bild – aber eine große Freude.

Und vielleicht genau das, was solche Begegnungen zwischen Jung und Alt so wertvoll macht: Es entstehen Erinnerungen, die bleiben. 

Wir freuen uns schon jetzt auf unser nächstes gemeinsames Treffen mit den Kindern der St. Nikolaus Kita.

Themencafé, wir begrüßen den Herbst 

26. September 2026 in kurz notiert

Bei duftendem Apfelkuchen und alten Bauernweisheiten wurde erzählt, gelacht und in Erinnerungen geschwelgt. So manche Anekdote aus vergangenen Zeiten rund um das Ernten und Einkochen der Herbstfrüchte sorgte für ein Schmunzeln und ließ die ein oder andere Erinnerung wieder lebendig werden.

Auch der Altweibersommer war ein Thema, über das sich die Teilnehmerinnen angeregt austauschten. Dabei wurde deutlich, wie viele schöne Erlebnisse und Geschichten mit dieser besonderen Jahreszeit verbunden sind.

Ein ganz besonderer Moment war das gemeinsame Singen von bekannten Herbstliedern. Die vertrauten Melodien sorgten für eine fröhliche Stimmung und zauberten unseren Bewohnerinnen und Bewohnern ein Lächeln ins Gesicht.

Mit offenen Armen und viel Herzlichkeit hieß die Gemeinschaft den Herbst willkommen. Ein rundum gelungener Nachmittag, der einmal mehr gezeigt hat, wie wertvoll gemeinsame Zeit, schöne Gespräche und das Miteinander in unserem Haus sind.

Happy Birthday Haus Maria Regina

25. September 2026 in kurz notiert

Es war ein wirklich froher Geburtstag unseres Seniorenheimes Haus Maria Regina.

51 Jahre sind seit der Einweihung am 25.09.1975 vergangen. An die Stelle damals errichteten Gebäudes folgte mittlerweile der Neubau, in dem unsere Senioren ein modernes, gemütliches Zuhause haben.

Die Geburtstagsfeier begann mit einem gemeinsamen Gottesdienst, an dem neben etlichen Bewohnern auch einige Angehörige und Mitarbeiter teilnahmen.

Es kam zum Ausdruck, dass nicht Steine, Mauern  die oder die Einrichtung ein Haus ausmachen, sondern dass erst  die Menschen, die darin leben ein Haus zu einem wirklichen Zuhause machen.

Wie wichtig es ist, dass die Bewohner in einer guten Gemeinschaft leben und wie wichtig  jeder einzelne für das Gelingen der Gemeinschaft ist, wurde durch ein Puzzle veranschaulicht.

Ein großes Foto des Hauses Maria Regiona stand in vielen Teilstücken aufgeheftet auf dem Altar in der Kapelle. Kein Teil war wie ein anderes. Jedes einzelne Teil war für das Ganze unentbehrlich und alle Teile gaben dem kompletten Bild erst den nötigen Halt.

Am Abschluss des Gottesdienstes erhielt jeder Bewohner ein Teil dieses Puzzles als Symbol der Zusammengehörigkeit.

Nach freundlichen Dankesworten der Vorsitzenden des Heimbeirates, Frau Christa Maiwald, stießen alle auf eine hoffentlich gute Zukunft mit schönen Erlebnissen im Haus Maria Regina an.

Dabei wurden in geselliger Runde Erinnerungen ausgetauscht und kleine Anekdoten aus dem Leben im Haus Maria Regina ins Gedächtnis gerufen.

Ein Abend voller Erinnerungen und Geselligkeit  

24. September 2026 in kurz notiert

Heute stand unser Herrenstammtisch ganz unter dem Motto „Waldeslust“ – und schnell wurde deutlich, dass der Wald so einiges zu erzählen hat.

Bei interessanten Gesprächen über die Jagd, die Natur und die Pflanzenwelt wurden Erinnerungen an frühere Zeiten lebendig. Unsere Bewohner tauschten ihr Wissen und ihre persönlichen Geschichten aus, diskutierten miteinander und hatten dabei sichtlich Freude an der gemeinsamen Runde.

Und natürlich gehört zu einem gemütlichen Herrenstammtisch auch das leibliche Wohl. Bei einem kühlen Bier wurde angestoßen, viel gelacht und weiter erzählt, bevor anschließend ein leckeres Schnitzel in geselliger Runde genossen wurde.

Es sind oft die einfachen Dinge, die einen schönen Abend ausmachen: ein gutes Gespräch, ein gemeinsames Lachen, Erinnerungen, die geteilt werden – und das schöne Gefühl, Zeit miteinander zu verbringen.

So wurde aus unserem Herrenstammtisch wieder einmal ein Abend, an dem nicht nur Wissen ausgetauscht, sondern vor allem Gemeinschaft gelebt wurde.

Demenz – ein Nachmittag zum Informieren, Erleben und Verstehen

21. September 2026 in kurz notiert

Zum Start der diesjährigen Demenzwoche vom 21. bis 27. September 2026 haben wir bei uns im Seniorenzentrum Haus Maria Regina zu einem besonderen Informationsnachmittag rund um das Thema Demenz eingeladen.

Bei selbstgemachtem Kuchen, Kaffee und in gemütlicher Atmosphäre wurde sich ausgetauscht, gefragt, zugehört und natürlich auch einiges über Demenz erfahren. Dabei ging es um weit mehr als nur die Erkrankung selbst.

Gemeinsam haben wir uns mit der Entdeckung der Alzheimer-Erkrankung beschäftigt und einen Blick auf die verschiedenen Stadien einer Demenz geworfen – vom leichten über das mittlere bis hin zum schweren Stadium. Welche Veränderungen können auftreten? Warum verhalten sich Menschen mit Demenz manchmal anders? Und was bedeutet das für den Alltag?

Aber auch die Menschen, die einen erkrankten Angehörigen begleiten, standen im Mittelpunkt. Denn eine Demenzerkrankung betrifft häufig nicht nur den Erkrankten selbst. Sie kann Familien, Partnerschaften und Freundschaften verändern und alle Beteiligten vor neue Herausforderungen stellen.

Spannend war auch der Blick zurück: Wie wurde Demenz beziehungsweise das, was wir heute als Demenzerkrankungen verstehen, eigentlich in früheren Zeiten gesehen? Gemeinsam machten wir einen kleinen Ausflug durch die Geschichte – von der Antike bis ins Mittelalter.

Natürlich durfte auch das praktische Erleben nicht fehlen. Wir stellten unter anderem unseren CareTable vor – einen großen mobilen Aktivitätstisch, der in unserem Demenzalltag vielfältig eingesetzt werden kann. Ob Biografiearbeit, Erinnerungspflege, multisensorische Aktivierung oder die Förderung der Motorik – der CareTable bietet viele Möglichkeiten, Beschäftigung und Betreuung individuell auf unsere Bewohnerinnen und Bewohner abzustimmen.

Besonders interessant waren die kleinen Selbsterfahrungsübungen. Dabei konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einmal selbst ausprobieren, wie sich bestimmte alltägliche Situationen aus der Sicht eines Menschen mit Demenz anfühlen können. Eine ganz einfache Aufgabe, wie beispielsweise das Verschließen der eigenen Kleidung, kann plötzlich zu einer echten Herausforderung werden.

Und genau solche Erfahrungen zeigen, wie wichtig es ist, nicht vorschnell zu urteilen, sondern Geduld, Verständnis und Einfühlungsvermögen zu entwickeln.

Eine Botschaft lag uns an diesem Nachmittag dabei besonders am Herzen: Demenz ist keine reine Frage des Alters. Auch wenn das Risiko mit zunehmendem Alter steigt, kann eine Demenzerkrankung grundsätzlich Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen betreffen.

Unser Wunsch war es, Demenz ein Stück weit aus der Tabuzone zu holen, Berührungsängste abzubauen und zu zeigen, dass hinter der Erkrankung immer ein Mensch mit seiner ganz eigenen Geschichte, seinen Erinnerungen und seiner Persönlichkeit steht.

Wir hoffen, dass wir unseren Gästen an diesem Nachmittag nicht nur Informationen mitgeben konnten, sondern vielleicht auch den einen oder anderen neuen Gedanken.

Denn manchmal beginnt Verständnis schon damit, einmal die Perspektive zu wechseln.

Ein großer Dank gilt an dieser Stelle den Kollegen aus der Betreuung – Ruth Langenhövel und Luba Schro.

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