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Haus Maria Regina

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Themencafé, wir begrüßen den Herbst 

26. September 2026 in kurz notiert

Bei duftendem Apfelkuchen und alten Bauernweisheiten wurde erzählt, gelacht und in Erinnerungen geschwelgt. So manche Anekdote aus vergangenen Zeiten rund um das Ernten und Einkochen der Herbstfrüchte sorgte für ein Schmunzeln und ließ die ein oder andere Erinnerung wieder lebendig werden.

Auch der Altweibersommer war ein Thema, über das sich die Teilnehmerinnen angeregt austauschten. Dabei wurde deutlich, wie viele schöne Erlebnisse und Geschichten mit dieser besonderen Jahreszeit verbunden sind.

Ein ganz besonderer Moment war das gemeinsame Singen von bekannten Herbstliedern. Die vertrauten Melodien sorgten für eine fröhliche Stimmung und zauberten unseren Bewohnerinnen und Bewohnern ein Lächeln ins Gesicht.

Mit offenen Armen und viel Herzlichkeit hieß die Gemeinschaft den Herbst willkommen. Ein rundum gelungener Nachmittag, der einmal mehr gezeigt hat, wie wertvoll gemeinsame Zeit, schöne Gespräche und das Miteinander in unserem Haus sind.

Ein Abend voller Erinnerungen und Geselligkeit  

24. September 2026 in kurz notiert

Heute stand unser Herrenstammtisch ganz unter dem Motto „Waldeslust“ – und schnell wurde deutlich, dass der Wald so einiges zu erzählen hat.

Bei interessanten Gesprächen über die Jagd, die Natur und die Pflanzenwelt wurden Erinnerungen an frühere Zeiten lebendig. Unsere Bewohner tauschten ihr Wissen und ihre persönlichen Geschichten aus, diskutierten miteinander und hatten dabei sichtlich Freude an der gemeinsamen Runde.

Und natürlich gehört zu einem gemütlichen Herrenstammtisch auch das leibliche Wohl. Bei einem kühlen Bier wurde angestoßen, viel gelacht und weiter erzählt, bevor anschließend ein leckeres Schnitzel in geselliger Runde genossen wurde.

Es sind oft die einfachen Dinge, die einen schönen Abend ausmachen: ein gutes Gespräch, ein gemeinsames Lachen, Erinnerungen, die geteilt werden – und das schöne Gefühl, Zeit miteinander zu verbringen.

So wurde aus unserem Herrenstammtisch wieder einmal ein Abend, an dem nicht nur Wissen ausgetauscht, sondern vor allem Gemeinschaft gelebt wurde.

Demenz – ein Nachmittag zum Informieren, Erleben und Verstehen

21. September 2026 in kurz notiert

Zum Start der diesjährigen Demenzwoche vom 21. bis 27. September 2026 haben wir bei uns im Seniorenzentrum Haus Maria Regina zu einem besonderen Informationsnachmittag rund um das Thema Demenz eingeladen.

Bei selbstgemachtem Kuchen, Kaffee und in gemütlicher Atmosphäre wurde sich ausgetauscht, gefragt, zugehört und natürlich auch einiges über Demenz erfahren. Dabei ging es um weit mehr als nur die Erkrankung selbst.

Gemeinsam haben wir uns mit der Entdeckung der Alzheimer-Erkrankung beschäftigt und einen Blick auf die verschiedenen Stadien einer Demenz geworfen – vom leichten über das mittlere bis hin zum schweren Stadium. Welche Veränderungen können auftreten? Warum verhalten sich Menschen mit Demenz manchmal anders? Und was bedeutet das für den Alltag?

Aber auch die Menschen, die einen erkrankten Angehörigen begleiten, standen im Mittelpunkt. Denn eine Demenzerkrankung betrifft häufig nicht nur den Erkrankten selbst. Sie kann Familien, Partnerschaften und Freundschaften verändern und alle Beteiligten vor neue Herausforderungen stellen.

Spannend war auch der Blick zurück: Wie wurde Demenz beziehungsweise das, was wir heute als Demenzerkrankungen verstehen, eigentlich in früheren Zeiten gesehen? Gemeinsam machten wir einen kleinen Ausflug durch die Geschichte – von der Antike bis ins Mittelalter.

Natürlich durfte auch das praktische Erleben nicht fehlen. Wir stellten unter anderem unseren CareTable vor – einen großen mobilen Aktivitätstisch, der in unserem Demenzalltag vielfältig eingesetzt werden kann. Ob Biografiearbeit, Erinnerungspflege, multisensorische Aktivierung oder die Förderung der Motorik – der CareTable bietet viele Möglichkeiten, Beschäftigung und Betreuung individuell auf unsere Bewohnerinnen und Bewohner abzustimmen.

Besonders interessant waren die kleinen Selbsterfahrungsübungen. Dabei konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einmal selbst ausprobieren, wie sich bestimmte alltägliche Situationen aus der Sicht eines Menschen mit Demenz anfühlen können. Eine ganz einfache Aufgabe, wie beispielsweise das Verschließen der eigenen Kleidung, kann plötzlich zu einer echten Herausforderung werden.

Und genau solche Erfahrungen zeigen, wie wichtig es ist, nicht vorschnell zu urteilen, sondern Geduld, Verständnis und Einfühlungsvermögen zu entwickeln.

Eine Botschaft lag uns an diesem Nachmittag dabei besonders am Herzen: Demenz ist keine reine Frage des Alters. Auch wenn das Risiko mit zunehmendem Alter steigt, kann eine Demenzerkrankung grundsätzlich Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen betreffen.

Unser Wunsch war es, Demenz ein Stück weit aus der Tabuzone zu holen, Berührungsängste abzubauen und zu zeigen, dass hinter der Erkrankung immer ein Mensch mit seiner ganz eigenen Geschichte, seinen Erinnerungen und seiner Persönlichkeit steht.

Wir hoffen, dass wir unseren Gästen an diesem Nachmittag nicht nur Informationen mitgeben konnten, sondern vielleicht auch den einen oder anderen neuen Gedanken.

Denn manchmal beginnt Verständnis schon damit, einmal die Perspektive zu wechseln.

Ein großer Dank gilt an dieser Stelle den Kollegen aus der Betreuung – Ruth Langenhövel und Luba Schro.

Pontifikalamt mit Weihbischof Rolf Lohmann in der Ida-Woche

14. September 2026 in kurz notiert

Der Besuch des festlichen Hochamtes am Seniorentag der Ida-Woche in der Basilika zu Herzfeld ist seit Jahren fest im Programm unseres Hauses eingeplant.

Die gesamte Ida-Woche war in diesem Jahr überschrieben mit dem Titel „Lichtmomente in schwieriger Zeit“ .

Der frühere Pastor von Herzfeld und nun in Xanten stationiere Weihbischof Rolf Lohmann zelebrierte das Pontifikalamt. Auch einigen unserer Senioren war Weihbischof Rolf Lohmann aus früheren Zeiten gut bekannt. Sie freuten sich besonders über das Wiedersehen und mit ihm die hl. Messe feiern zu können. Eindrucksvoll hob der Weihbischof in die Taten der hl. Ida  hervor und würdigte sie als Lichtgestalt ihrer Zeit sowi darüber hinaus. In seiner Predigt ging er u.a. auf die Uneinigkiten unserer Welt ein. Er machte deutlich, wie wichtig es sei, Menschen zu einen wie es auch seinerzeit die hl. Ida als unermüdliche Mittlerin zwischen den Franken und Sachsen tat.

Dem Pontifikalamt schloss sich eine Begegnung im Bürgerhaus Herzfeld an. Nach dem von reger Unterhaltung begleiteten Kaffeetrinken unterhielt die Seniorenband „Die Klabauter“ mit schwungvollen Schlagern, die von den Senioren kräftig mitgesungen wurden.

Die Senioren aus dem Haus Maria Regina betonten, dass dieser Nachmittag ein wirklich besonderes Erlebnis für sie war.

Wenn Tiere Erinnerungen lebendig werden lassen

11. September 2026 in kurz notiert

Es gibt Begegnungen, die brauchen nicht viele Worte. Ein wedelnder Schwanz, ein sanftes Streicheln oder ein vertrautes Tier an der Seite – und schon zaubert es ein Lächeln ins Gesicht. Tiere können Freude schenken, Emotionen wecken und Erinnerungen zurückbringen, die vielleicht schon lange nicht mehr im Mittelpunkt standen.

Umso mehr haben wir uns gefreut, dass Frau Funke wieder bei uns zu Besuch war – und natürlich nicht allein. Mitgebracht hatte sie ihre Hündin Ylvi, die beiden Hühner Hildegard und Henriette und ganz neu im tierischen Team die Hündin Jette. Sie wird die anderen drei in Zukunft tatkräftig bei ihren Besuchen unterstützen.

Schnell war zu spüren, wie gut die tierischen Besucher unseren Bewohner:innen taten. Ylvi und Jette ließen sich ausgiebig streicheln und genossen die Aufmerksamkeit sichtlich. Auch Hildegard und Henriette waren wieder gern gesehene Gäste. So manches Lächeln entstand ganz automatisch, wenn die Tiere näherkamen und sich ihre Streicheleinheiten abholten.

Ylvi bewies außerdem erneut, dass sie ihre kleinen Kunststücke und Tricks noch bestens beherrscht. Mit viel Freude wurde zugeschaut, gestaunt und natürlich auch gelobt.

Doch eigentlich waren es nicht nur die Tiere, die an diesem Tag Geschichten erzählten. Sie waren vielmehr der Anlass dafür, dass auch bei unseren Bewohner:innen viele eigene Erinnerungen wieder lebendig wurden. Es wurde von früheren Haustieren erzählt, von Hunden, Katzen, Hühnern und anderen tierischen Wegbegleitern. Erinnerungen an die eigene Kindheit, das Zuhause und gemeinsame Erlebnisse mit den Tieren wurden miteinander geteilt. Man merkte schnell: Tiere verbinden Generationen und berühren etwas ganz Besonderes in uns.

Es war eine wunderschöne Zeit voller kleiner Glücksmomente, herzlicher Begegnungen und ganz persönlicher Erinnerungen.

Ein herzliches Dankeschön an Frau Funke und ihre vier tierischen Begleiterinnen für diesen besonderen Besuch. Schön, dass ihr wieder bei uns wart – wir freuen uns schon auf das nächste Wiedersehen!

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