
Aus einer Brieffreundschaft entsteht ein neues gemeinsames Projekt
Im vergangenen Jahr entstand zwischen den Schülerinnen und Schülern der damaligen vierten Klasse und unseren Bewohnerinnen und Bewohnern eine besondere Verbindung. Im Rahmen des Deutschunterrichts beschäftigten sich die Kinder mit dem Thema „Briefe schreiben“ und schrieben anschließend persönliche Briefe an Menschen aus unserem Seniorenzentrum.
Aus dieser Aktion entwickelten sich Brieffreundschaften und viele schöne Kontakte. Die Kinder konnten dabei nicht nur ihre Freude am Schreiben entdecken, sondern auch erfahren, wie spannend und bereichernd der Austausch mit einer anderen Generation sein kann.
Diese Erfahrungen sind nun der Ausgangspunkt für ein neues Projekt.
Die damaligen Viertklässler haben ihren Nachfolgern von ihren Erlebnissen und den schönen Begegnungen mit unseren Bewohnerinnen und Bewohnern erzählt. Ihre positiven Erfahrungen haben die jetzigen Viertklässler neugierig gemacht und den Wunsch geweckt, selbst Teil eines solchen Austauschs zu werden.
Unter dem Motto „Zwei Welten – ein Miteinander“ möchten wir deshalb in diesem Jahr einen Schritt weitergehen. Der Kontakt soll nicht mehr hauptsächlich über Briefe stattfinden, sondern ganz persönlich und unmittelbar.
Die Grundidee ist, dass die Kinder unsere Bewohnerinnen und Bewohner bei unterschiedlichen Aktionen im Seniorenzentrum besuchen. Gleichzeitig möchten wir unseren Bewohnerinnen und Bewohnern auch die Möglichkeit geben, die Grundschule zu besuchen und dort zu erleben, womit sich die Kinder beschäftigen.
Die Schülerinnen und Schüler können beispielsweise zeigen, was sie im Unterricht gelernt, gestaltet oder erarbeitet haben. Unsere Bewohnerinnen und Bewohner wiederum können aus ihrem Leben erzählen, Erinnerungen teilen und den Kindern vielleicht die eine oder andere Geschichte aus früheren Zeiten mitgeben.
Für uns steht dabei vor allem eines im Mittelpunkt: die Begegnung zwischen den Generationen.
Wir erleben immer wieder, wie wertvoll solche Kontakte für beide Seiten sein können. Kinder begegnen älteren Menschen mit Neugier und Offenheit, während unsere Bewohnerinnen und Bewohner ihre Lebenserfahrungen, Erinnerungen und Geschichten einbringen können. Dabei entstehen häufig besondere Momente – manchmal bei einer gemeinsamen Aktivität, manchmal einfach bei einem Gespräch oder einem Lächeln.
Begleitet und entwickelt wurde das neue Projekt gemeinsam von Schullehrer Stefan Nitsche, Björn Butterweck-Hunnekuhl, Leiter der sozialen Betreuung im Seniorenzentrum Haus Maria Regina, sowie Frau Ruth Langenhövel aus der sozialen Betreuung unserer Einrichtung.
Auch in diesem Jahr wird das Projekt durch den Förderverein unterstützt. Besonders freuen wir uns darüber, dass Frau Bea Hegemann, Mitglied des Fördervereins, die Zusammenarbeit bereits im vergangenen Jahr begleitet hat und auch beim neuen Projekt wieder mit dabei ist. Dadurch findet die begonnene Verbindung zwischen Schule, Seniorenzentrum und Förderverein ihre schöne Fortsetzung.















