
Manchmal braucht es gar nicht viel, damit Menschen miteinander ins Gespräch kommen: einen gedeckten Tisch, etwas Leckeres auf dem Teller und die Bereitschaft, Neues kennenzulernen.
Genau darum ging es bei unserem ersten „Fest der Kulturen“ im Haus Maria Regina.
Die Idee dahinter war, die vielen unterschiedlichen kulturellen Einflüsse, die unser Seniorenzentrum täglich bereichern, einmal ganz bewusst in den Mittelpunkt zu stellen. Denn bei uns arbeiten und leben Menschen mit ganz unterschiedlichen persönlichen Geschichten, Erfahrungen und Wurzeln. Diese Vielfalt gehört zu unserem Haus – und sie sollte an diesem Tag nicht nur sichtbar, sondern vor allem erlebbar werden.
Viele Länder – ein gemeinsamer Nachmittag
Für das Fest wurden zahlreiche internationale Gerichte vorbereitet. Die Besucher konnten sich auf eine bunte Auswahl verschiedener Spezialitäten freuen und dabei ganz unkompliziert Neues kennenlernen.
Ob herzhaft, süß, bekannt oder völlig neu – an den einzelnen Angeboten gab es immer etwas zu entdecken. Unter anderem standen Gerichte und Spezialitäten aus Sri Lanka, Peru, der Ukraine, Italien, Griechenland, den Niederlanden, der Türkei, Rumänien, Korea, Polen, Russland und Thailand auf dem Programm.
Statt großer Portionen gab es kleine Kostproben. So konnte jeder mehrere Dinge ausprobieren und sich auf eine kulinarische Entdeckungsreise begeben.
Die ausgegebenen Speisen waren dabei nicht einfach nur Teil des Festes: Gegen eine Spende konnten die Gäste die verschiedenen Leckereien probieren. Die Einnahmen fließen anschließend in unsere sozialen Angebote für die Bewohnerinnen und Bewohner.
Gemeinsam statt nebeneinander
Besonders schön war zu beobachten, wie schnell die unterschiedlichen Angebote Menschen zusammengebracht haben.
Bewohnerinnen und Bewohner saßen gemeinsam mit Angehörigen, Mitarbeitenden, Freunden und Gästen aus der Umgebung an den Tischen. Es wurde probiert, gefragt, erzählt und gelacht. Manchmal war ein unbekanntes Gericht der perfekte Anlass, um miteinander ins Gespräch zu kommen.
Für uns macht genau das ein gelungenes Fest aus: Nicht nur ein abwechslungsreiches Programm, sondern echte Begegnungen.
Von der Idee bis zum Fest
Bis es soweit war, gab es natürlich einiges zu tun. Die Vorbereitungen wurden von vielen fleißigen Händen unterstützt. Mitarbeitende brachten Rezepte und Ideen ein, bereiteten Speisen vor, kümmerten sich um die Dekoration und halfen beim Aufbau und bei der Durchführung.
Auch unsere Bewohnerinnen und Bewohner waren in die Vorbereitungen eingebunden und konnten miterleben, wie aus den ersten Überlegungen nach und nach unser „Fest der Kulturen“ entstand.
Ein großes Dankeschön geht deshalb an alle, die mit ihrer Zeit, ihrer Kreativität und ihrem persönlichen Einsatz zum Gelingen beigetragen haben.
Auch für Augen und Ohren war etwas dabei
Neben den kulinarischen Angeboten gab es natürlich auch etwas zu sehen. Die Orientalische Tanzgruppe des TSC Castell Lippstadt war zu Gast und präsentierte mehrere Tänze.
Die Auftritte waren eine schöne Ergänzung zum Fest und sorgten für zusätzliche Stimmung auf unserem Vorplatz.
Vielfalt gehört zu uns
Unser „Fest der Kulturen“ hat uns einmal mehr gezeigt, wie wertvoll die unterschiedlichen Menschen und Geschichten sind, die unser Haus ausmachen.
Dabei ging es nicht darum, Unterschiede besonders hervorzuheben. Vielmehr wollten wir zeigen, wie selbstverständlich verschiedene Kulturen zusammenkommen können und wie viel daraus entstehen kann, wenn jeder etwas von sich mitbringt.
Ein Nachmittag mit gutem Essen, Musik, Tanz und vielen Gesprächen – vor allem aber ein Nachmittag miteinander.
Wir freuen uns sehr, dass unser erstes „Fest der Kulturen“ so gut angenommen wurde. Und wer weiß: Vielleicht wird daraus eine schöne Tradition im Haus Maria Regina.




